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Konrad Merz
Berliner, Amsterdamer und ach - Jude auch. Memoiren aus neunzig Jahren
"Memoiren eines Neunzigjährigen sind so selten in der Literatur wie Berge in Holland oder Vulkanausbrüche in der Mark Brandenburg. Eigentlich gibt es sie gar nicht."
Der bis zu seinem einundneunzigsten Lebensjahr literarisch aktive Exilschriftsteller Konrad Merz, Jahrgang 1908, Berliner, Jude, Emigrant, (Ein Mensch fällt aus Deutschland), überlebt Hitlers Verfolger als Kuhknecht, Schriftsteller und Masseur im Exil, in Amsterdam. Expressionistische Hyperbolik, gepaart mit Berliner Schnoddrigkeit, eine oft an Karnevaleske grenzende Groteske, die Geschichten aufrauht, in der Humor als Gegenkraft zum Schrecken mobilisiert wird.
Nachwort von Ekhard Haack.
- ISBN 3-933377-90-0
- April 1998,
- 192 Seiten
- Leinen mit Schutzumschlag
- Fadenheftung
- Lesebändchen
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